L³M – Lebensbegleitend Lustvoll lernen nach Montessori

Das Fortbildungsangebot für Geragoginnen und Geragogen bietet eine praktisch erprobte, wissenschaftlich fundierte und mehrfach als 'Good Practice' der SeniorInnenbildung ausgezeichnete Ausbildung in der Montessori-Geragogik. 

Der Begriff „Montessori-Geragogik“ wurde von Mitterlechner/Dangl-Watko geprägt und erstmals 2010 in ihrer Master-Thesis „Selbstgesteuertes Lernen in der Montessori-Geragogik“ ausführlich beschrieben.
Begriffsklärung:

Maria Montessori (1870-1952), italienische Ärztin, Anthropologin, aber vor allem als Reformpädagogin bekannt, entwickelte vor mehr als 100 Jahren didaktische Materialien für Kinder. Dazu gehörten zuerst Materialien für Übungen des praktischen Lebens und zur Schulung der Sinne. Dann wurde das Materialangebot von ihr für die Bereiche Sprache, Mathematik und Kosmische Erziehung erweitert. 
Ihre Bildungs- und Erziehungsziele wie Selbstbestimmung, Selbsttätigkeit, Selbstverantwortung und Solidarisierung (Kooperationsbereitschaft, Rücksichtnahme vgl. Hammerer 1997, S. 13) gelten selbstverständlich auch bei der Arbeit mit SeniorInnen.

Geragogik ist die junge wissenschaftliche Disziplin, die sich mit Bildung und Lernen im Prozess des Alterns in Theorie und Praxis auseinandersetzt. Der Begriff Geragogik kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus zwei Wortstämmen zusammen: „Geraios/Geraos“ in der Bedeutung von „alt“ bzw. „der Alte“ und aus „Ago“, übersetzt mit „ich führe hin, ich geleite, ich zeige den Weg“ (vgl. Gregarek 2005, S. 33). Dieses Hinführen, Ge- und Begleiten älterer Menschen zu einem aktiven, selbstbestimmten und sinnerfüllten Leben ist eine wichtige Aufgabe geragogischer Arbeit.

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